Vom Informations- zum Kommunikations- und Servicedienstleister

//Vom Informations- zum Kommunikations- und Servicedienstleister

Vom Informations- zum Kommunikations- und Servicedienstleister

Periodisch eine Zeitschrift veröffentlichen und sich über die Anzeigen- und Vertriebserlöse freuen? Die Zeiten sind vorbei. Das Verlagsgeschäft ist härter geworden. Aber auch aufregender und vielseitiger.

Das kommt nicht von ungefähr. Als Informationsdienstleister trifft die Verlage die Digitalisierung mit voller Wucht. Nicht umsonst sprechen wir von Informations-Technologie, wenn es um den digitalen Wandel geht. Der Begriff Information jedoch ist dabei zu eng gefasst. Es geht um mehr. Es geht um Kommunikation.

Ist Kommunikation die Zukunft der Verlage? Wir meinen, ja.

Verlage, die in Zeiten der Digitalisierung nicht nur Informations- sondern auch Kommunikationsdienstleister sind, werden die Branche maßgeblich vorantreiben. Ihr Werkzeug ist die mehrkanalige Kommunikation in all ihren Facetten – von Print und Online über das Direktmarketing bis hin zum Veranstaltungsgeschäft und dem Corporate Publishing – um nur einige zu nennen. Das Ziel: Die Erschließung neuer Märkte und Zielgruppen, ohne das Kerngeschäft zu vernachlässigen.

Und das Ziel ist in greifbarer Nähe.

Nicht zuletzt deshalb, weil die Verlage etwas besitzen, wonach sich selbst soziale Netzwerke wie Facebook, LinkedIn und Xing die Finger lecken: relevante Inhalte und damit die Aufmerksamkeit der Leser. Aufmerksamkeit als Grundlage der Kommunikation. Aufmerksamkeit als Voraussetzung für profitable Geschäftsmodelle diesseits und jenseits von Werbung.

So zählt das inhaltgetriebene Event- und Seminargeschäft für Verlage wie den Deutschen Fachverlag, die Motor Presse Stuttgart oder den C. Maurer Verlag mittlerweile zu einem der größten Wachstumstreiber. Fachverlage wie Thieme, Eubuco, der Ulmer oder Matthaes Verlag setzen verstärkt auf das Thema Aus- und Weiterbildung und überzeugen ihre jeweilige Zielgruppe mit durchdachten Online-Lernportalen und -Wissensarchiven. Hubert Burda Media, der Ebner Verlag, Reader’s Digest Deutschland und viele andere haben erfolgreiche Standbeine im Direktmarketingbereich aufgebaut. Verlage wie Red Indian Publishing oder auch der Yaez Verlag machen einen Großteil ihres Umsatzes mit kreativen Dienstleistungen, wie sie sonst nur Werbeagenturen liefern.

Die hier genannten Verlage verstehen sich selbstverständlich nur als eine kleine Auswahl, die stellvertretend für die Innovationskraft der ganzen Branche steht.

All das mündet als Ultima Ratio in den Verlag als Kommunikationsberater, der virtuos die Klaviatur der Zielgruppenansprache beherrscht – zum einen als unabhängiges redaktionelles Medium für seine Leser, zum anderen als Dienstleister für die Marketingkommunikation der Werbetreibenden über alle Medien hinweg bis hin zur persönlichen Ansprache von Zielgruppen.
Der Verband in Zeiten der Digitalisierung.

2016-05-13T13:23:50+00:00 2016/05/13|Medien|0 Comments

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